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Keynote

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Fehlerkultur: Hype oder existenzielle Notwendigkeit?

Daniel Putsche, candylabs GmbH

Gefühlt jedes Unternehmen spricht von Fehlerkultur, insbesondere Konzerne und Mittelstandsunternehmen nehmen überhand bei den Besuchern der FuckUp Nights Frankfurt. Wenn es aber darum geht, mit Fehlern zu arbeiten oder gar Maßnahmen zu identifizieren, wie eine Fehlerkultur etabliert oder gelebt werden kann, wird es meist sehr still. Warum es diesen Hype um das Thema Scheitern gibt, was einen guten von einem schlechten Fehler trennt, welche Rolle Fehler auf dem Weg zum Erfolg spielen und warum Fehler eigentlich das Beste ist, was uns unter den richtigen Voraussetzungen passieren kann, dazu gibt Daniel Putsche Einblick in seiner Keynote.

Session 1: Mobile & Responsive UX

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Mobile First? Customer First!

Bastian Weber, m-pathy

Die elementaren Bedürfnisse der Website-Besucher in den Vordergrund des Designs zu stellen ist die Grundlage des Mobile-First Ansatzes. Eine gezwungene Priorisierung von Inhalten und Funktionen bringt Designer zum Einsatz der Elemente, die voraussichtlich den größten Nutzen für die jeweilige Zielgruppe oder Persona haben und vermeidet es, den Platz mit teilweise unnötigen Inhalten zu füllen.
Das klingt nach einer Win-Win Situation - oder? Doch Mobile First bedeutet nicht, eine optimale Ansicht für Smartphones zu erstellen, sondern bildet den methodischen Ausgangspunkt für ein ganzheitlich optimiertes Nutzererlebnis.
Nicht nur die Anzahl unterschiedlicher Displaygrößen steigt stetig, ebenso wächst der Anteil mobiler Endgeräte mit großen Displays (Phablets) sprunghaft. Um diesen sich ständig ändernden Trends gerecht zu werden, muss Mobile First neu interpretiert werden.
In seinem Beitrag veranschaulicht Martin Wunderwald die Herausforderungen der Konzeption responsiver Layouts und stellt ein praktikables Modell zur Priorisierung von Inhalten nach Relevanz vor.

Es werden eine Reihe von Best Practices vermittelt, die sich auf Basis von tausenden Sitzungen echter Nutzer entwickelt und im Einsatz bewährt haben.

Erfahren Sie, wie Sie nachhaltig eine gute User Experience schaffen, ohne dabei das Rad neu zu erfinden.

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Kleine Geräte mit großer Macht – Wie die mobile Page zum Wachstumsfaktor wird

Dennis Herzberger, konversionsKRAFT - Web Arts AG

2017 haben Informationen jederzeit und an jedem Ort verfügbar zu sein. Das Smartphone nimmt dabei aus Nutzersicht einen zunehmenden Stellenwert ein, was jedoch von vielen Unternehmen nicht erkannt wird. Die mobile Seite wird häufig vernachlässigt und als kleiner, stiefmütterlich zu behandelnder Bruder der Desktopseite angesehen. Mit dieser Denkweise und ohne vernünftige Mobile-Strategie geben Unternehmen einen wichtigen Wachstumsfaktor aus der Hand. Das Potenzial von mobilen Seiten gilt es zu identifizieren, mit den richtigen Hebeln anzusetzen und damit für die nächste Generation des Mobile-Commerce gewappnet zu sein. Mit diesen vier einfachen Schritten wird eure Mobile Page zum Wachstumsfaktor!

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Die TEMMO-Smartwatch-App – Probleme und Lösungen beim UX-Testing

Alissa Lüpke, Hochschule Augsburg
Jannik Bemm, Hochschule Augsburg

Technologien wie VR, MR und AR sorgen seit jeher für Faszination. Verständlich, dass bei deren bombastischen Aufmachungen eine
ebenso relativ neue Technologie in den Hintergrund gerückt zu werden scheint: Smartwatches.
Denn die Begleiter am Armgelenk sind klein, leise und zurückhaltend. Aber genau diese Attribute versuchten wir uns für die Smartwatch-App „TEMMO“ zu eigen zu machen.
Mit dem Lean-UX-Ansatz und vielen kleinen User-Tests konnte eine Art Stadtführer entwickelt werden, der dem User die besuchte Stadt auf eine ganz neue Weise entdecken lässt.
Aufgrund eines Mangels an nützlichen Smartwatch-Prototyping-Tools wurden bei den Tests alternative Herangehensweisen genutzt, die in diesem Vortrag – neben
dem allgemeinen Vorgehen – vorgestellt werden.

Session 2: Customer Experience & Customer Journey

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Männer kaufen, Frauen shoppen – Fakten zum Kaufverhalten im E-Commerce

Anne Rösener, CLIENT MIND

Wie kann es sein, dass dem E-Commerce in Deutschland 2,3 Mrd. € verloren gehen, weil die Zielgruppe Frauen nicht richtig motiviert wird? Dabei sind Frauen häufig Kernentscheider (Reisen 92%, Einrichtung 94%, Konsumgüter 83%). Sie sind loyaler und bessere Multiplikatoren - Fakten, die bei hohen Anteilen von paid traffic im E-Commerce immens wichtig sind.

Mir geht es um das Erreichen der Zielgruppe, um Usability und User Experience, um Conversion-Rates.

Ich zeige die großen Unterschiede im Kaufverhalten von Männern und Frauen im E-Commerce, auch anhand von Beispielen aus Usability Studien mit Eyetracking. Zudem gebe ich Tipps, wie man dieses Thema angehen kann.

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Das nächste Level der UX-Optimierung - Vom einfachen Testing zu einer Kultur des Experimentierens

Christian Reimann, Optimizely GmbH

Wenn es ums Experimentieren geht, denken viele von uns in sehr eng vorgegebenen Rahmen: Buttonfarben und Texte ändern, Elemente vertauschen, und das alles vor allem im Web. Das geht besser. Das muss es auch, wenn wir im Wettbewerb die Nase vorn haben möchten und so schnell innovieren möchten wie Amazon, Netflix & co. Marius zeigt Beispiele von führenden Unternehmen, die erkannt haben, dass Testing über sämtliche Touchpoints hinweg notwendig und vielversprechend ist. Ziel: Alle Teilnehmer gehen im Anschluss mit neuen Ideen, Prozessen und Werkzeugen an die Arbeit, um Testing im eigenen Unternehmen neu zu definieren.

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„Klasse statt Masse“, oder: Wie die Customer Journey die Relevanz bestimmt.

Dr. Claire Dreihues-Uter, Deutsche Postbank AG

Kennen Sie das? Sie möchten sich und Ihre Produkte so weit wie möglich oben auf der Webseite sehen. Klar, jeder will das. Aber was will der Kunde? Und woher wissen Sie, was der Kunde, der Ihre Webseite besucht, will? Und wie bringen Sie die Kundenwünsche mit Ihren Absatzzielen zusammen?
Die Postbank personalisiert ihre Webseite und definiert auf Basis von historischen User Journeys Relevanz- und Abschluss-Wahrscheinlichkeiten für zukünftige User Journeys. Die Frage nach der inhaltlichen Ausgestaltung der Webseite beantwortet damit der Kunde selbst.

Session 3: UX in der Management Praxis

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Den Nutzer überall im Blick – wie schafft man relevante Kundenerlebnisse ohne Direktkontakt?

Dr. Oliver Bohl, KfW Bankengruppe

Die KfW hat keinen eigenen Vertrieb, sondern arbeitet mit ihren Finanzierungspartnern nach dem sogenannten Durchleitungsprinzip. Trotzdem stellt sie sich den Herausforderungen der Digitalisierung und des Marktes, denn Förderung soll auch morgen noch beim Kunden ankommen. Welche Wege die KfW für die Entwicklung relevanter Produkte & Services beschreitet, um konsistent am Point of Need wahrgenommen zu werden, vermittelt Oliver Bohl in diesem Vortrag.

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UX - im Spannungsfeld zwischen Nutzerfeedback und Stakeholdern

Dr. Barbara Link, testberichte / Producto AG

testberichte, seit 17 Jahren erfolgreich und profitabel im Online-Markt vertreten, rief 2014 einen Strategiewechsel aus. Das Ziel „Verbrauchern gute und individuell passende Produktwahl online möglich zu machen“ änderte im Unternehmen alles – von der Art und Weise wie Produktentwicklung gedacht und gelebt wird bis hin zur Organisationsstruktur.
Wie gelingt es nutzerzentrierte Produktentwicklung im Unternehmen zu verankern? Welche Schwierigkeiten aber auch Erfolge aus UX / UI Sicht haben den Prozess mitbestimmt?
Insides dieser Entwicklung bis hin zum Launch des neuen Service im Mai 2017 möchte ich in meinem Vortrag teilen.

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Hannes Kober, NEUGELB STUDIOS GmbH

Yet another Digitaldienstleister oder Innovation-Lab? Die Service-Design Tochter „Neugelb“ ist seit 18 Monaten der Nukleus für einheitliche User-Experience innerhalb der Commerzbank-Gruppe. Als Allheilmittel identifiziert, gilt nutzerzentrierte Service- und Produktentwicklung als Rettung für die im Digitalen Wandel befindliche Branche. Welchen Aufgaben wir uns stellen, welche Rolle wir als „Designer from within“ leben und welche Learnings bzw. Lösungsansätze unsere Erfolgsfaktoren für Digitale Services sind, zeigen Beispiele aus unserer Praxis. Vom Design-Thinking über kollaborative Ideation Formate zu Business-Design und Gouvernance-Aufgaben, User-Experience und Service-Design sind der „missing Link“. Exzellente User-Experience ist immer Ergebnis der multidisziplinären Zusammenarbeit aller Gewerke und deren zu veränderndem Rollenverständnis.

Session 4: UX-Design

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User-Experience Konzepte 4.0

Peter Rozek, TÜV Rheinland AG

Zweidimensionale Interaktions-Konzepte beinhalten in der Regel Wireframes und Designs, bei denen die Oberfläche im Fokus steht.
Bereits jetzt und in den nächsten Jahren stehen wir vor der Herausforderung, ganz neue Nutzererlebnisse zu gestalten. Wir beobachten, dass sich das Verhalten von Nutzern und auch deren Erwartung an Interaktion verändert. Interaktion wird zunehmend räumlich und Conversational Interfaces werden in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Es heißt "Bildschirm Adieu". Amazons Alexa, Chatbots und augmentierte User Experience ermöglichen in Zukunft ganz neue Möglichkeiten. Eine der Herausforderung wird die Methodenwahl sein: Wie sehen Konzepte in Zukunft aus und wie kommunizieren wir unsere Ergebnisse? Durch das Aufbrechen von linearen Strukturen werden neue Erzählmechanismen zur User Journey möglich. Der Talk wirft einen Blick auf mögliche Erzählformen wie Storytelling oder Story-Driven Design. Es wird auch gezeigt, dass bestimmte Methoden bereits heute gut eingesetzt werden können.

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Holistic UX – Vom Atomic zum Cosmic Design

Thomas Bernd, Proyect

Viele Prinzipien und Methoden von User Experience Design funktionieren auf Projekt-/Produkt-Ebene. Was aber wenn z.B. ein Atomic Design Approach oder eine Pattern Library produktübergreifend oder gar unternehmensweit funktionieren soll? Neben der deutlichen Zunahme von Komplexität durch die Faktoren Menge, Interdependenz und Dynamik von Elementen läuft dieser holistische Ansatz diametral gegen aktuelle Unternehmensstrukturen, in denen Produktowner in ihren Silos häufig nur ihrem Projekt verpflichtet sind. Der Cosmic Design Ansatz bietet eine neues Denkmodell, welches die Grundlage für ein holistischen unternehmensweites UX Concept bietet und gleichzeitig die Anforderungen für einen organisatorischen Wandel determiniert.

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User Experience Design im Raum

Sebastian Brunner, Strategy & Space

Nutzer erwarten zunehmend Erlebnisse, welche einen fließenden Übergang zwischen der virtuellen und der physischen Realität ermöglichen. Weil diese beiden Sphären jedoch häufig nach unterschiedlichen Prinzipien gestaltet werden, kommt es oft zu enttäuschenden Brüchen. Durch die Anwendung von Methoden des User Experience Design auf die Gestaltung physischer Gebäudearchitektur wird eine Integration der Erlebnisebenen erreicht. Das schafft Lebensqualität und ökonomischen Mehrwert.

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Das virtuelle Labor – Eye-Tracking als Online-Methode

Dominic Staub, Eyezag

Eye-Tracking hat in Zeiten von agilem Projektmanagement und immer kürzeren Iterationszyklen einen schweren Stand. Das Aufkommen neuer Methoden wie dem Webcam-Eye-Tracking sorgt jedoch dafür, dass diese Methode, in digitaler Form den modernen Anforderungen wieder gerecht werden kann.
Mit Webcam-Eye-Tracking können die Probanden, ähnlich einer Online-Befragung, die Eye-Tracking-Studien direkt bei sich zu Hause am Laptop durchführen. Neben einfacherem Studiensetup bringt dies auch Studien mit deutlich größeren Stichproben mit sich.
Anhand von echten Usecases werden die Vor- und Nachteile der Methode erläutert sowie Tipps zum Studiendesign und der Auswertung quantitativer Eye-Tracking-Studien gegeben.

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3-Minuten-Tests – eine neue Methode zur schnellen Prüfung der UX von Interface-Details

Benjamin Uebel, Userlutions GmbH

Wähle ich Design-Variante A oder B? Versteht man das neue Feature? Zündet meine Kommunikation? Bei vielen Fragen des Konzeptionsalltags sind Usability-Tests zu schwergewichtig, und man fragt eher die Kollegen aus dem Nachbarbüro um ihre Meinung. Dies ist jedoch nicht der sauberste Ansatz. Daher haben wir ein neues Online-Testingformat entwickelt: 3-Minuten-Tests zum Selber-Buchen. Über das Crowd-Online-Panel von RapidUsertests.com erhält man mit 3-Minuten-Tests extrem schnelles Kundenfeedback zu Detailfragen eines Interfaces. Es werden Best-Practices gezeigt und die methodischen Indikationen, wann ein 3-Minuten-Test die Methode der Wahl ist und wann nicht.

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Einsatz von Usability-Tests mit Eyetracking in der Cloud am Beispiel der Deutschen Bank

Dr. Tina Walber, EYEVIDO GmbH
Stefica Sosic, Deutsche Bank AG

Bei der Deutsche Bank werden im Kundenlabor täglich Usability-Tests mit Webseiten durchgeführt. Das Labor wurde dafür mit dem cloudbasierten Eyetracking-System Eyevido Lab ausgestattet. Stefica Sosic von der Deutschen Bank und Tina Walber als Gründerin des Start-ups Eyevido berichten in ihrem gemeinsamen Vortrag darüber, wie Studien mit Eyetracking in der Cloud durchgeführt werden und welche neuen Einsatzmöglichkeiten sich ergeben. Möglich sind etwa Arbeiten im Homeoffice, die Zusammenarbeit mehrerer Personen an einer Studie und eine flexible Datenerhebung, z. B. in Filialen oder gleichzeitig an mehreren Standorten.

Session 6: Virtual & Augmented Reality

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Interface in your Face – User Experience in einer VR und AR Welt

Alexander Coelius, COSALUX GmbH

Willkommen in der schönen, neuen User Experience Welt. Denn die Zeiten des gewohnten User-Interfaces sind mit den neuen Technologien vorbei.

Aber wie sehen die Interfaces der Zukunft aus? Haben die bekannten UX Paradigmen in Zeiten von Virtual und Augmented Reality noch Bestand oder brauchen wir neue Regeln? Lernen Systeme von uns Menschen und ist bei der Mithilfe von Artificial Intelligence überhaupt noch der Designer gefragt?
Klar ist jedenfalls: neue Technologien brauchen neue Interaktionsmodelle. Bei der Verschmelzung aller Sinne tritt das User-Interface immer mehr in den Hintergrund. Interface in your Face – was bedeutet das?

Der Vortrag zeigt eine kleine Reise vom Status Quo in die nahe und ferne Zukunft der Interaktion mit neuen Technologien - von Brainwave Steuerung bis zu taktilen Feedbacksystemen im Raum.

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Werte in der Virtual Reality - Kultur erleben für den E-Commerce

Christian Schmidt, Rheinkultour GbR

Christian Schmidt widmet sich der Frage, wie Virtual Reality die Kommunikation im und mit dem Unternehmen verändert. Welche Chancen, Risiken und Vorteile bringt VR?

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User Experience Design für Virtual- und Augmented Reality

Jörg Osarek, Skilltower Institute

Jede der drei immersiven Wellen Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Ubiquitous SEnsory MIxed Reality (USEMIR) stellt neue Anforderungen an gutes UX-Design. Waren wir bislang Bildschirm, Maus, Tastatur und Touchscreens gewohnt, heißt es nun drastisch umdenken.

Denn das natürliche Interagieren in immersiven Erfahrungen ist Trumpf - durch Gesten, Sprache, Mimik oder Körpersprache und durch Interaktion mit der physischen Welt. Daher ist es an der Zeit, Benutzeroberflächen neu zu denken.

Doch wie konzipieren und erstellen Sie mitreißende VR und AR Erfahrungen? Im Vortag von Jörg Osarek geht es um:
- Storyboarding für VR
- Presence and Agency
- Prinzipien und Fallen für gute immersive UX.

Probieren Sie im Anschluss selbst Roomscale VR mit der HTC Vive aus!

Session 7: UX of Speech - Alexa, Siri, Cortana & Friends

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The Wizard of... - Wie man Chatbots Persönlichkeit einhaucht

Sandra Griffel, Denkwerk

Ob für den Kundenservice oder als zusätzliche Interface Variante im Vertrieb - immer mehr Unternehmen setzen auch in Deutschland auf Conversational Commerce mit Chat- oder Voice-Bots. Oftmals jedoch wirken sie noch kalt, hölzern und ... ein wenig langweilig. Eine positive Customer Experience will sich einfach nicht einstellen. Und schlimmer noch - es gibt keine oder nur wenige grafische Elemente, die das verschleiern können. - In meinem Vortrag möchte ich zeigen, wie wir als User Experience Designer helfen können Chatbots Leben einzuhauchen und warum das so wichtig ist. Dabei möchte ich nicht nur gute und schlechte Beispiele aus der Praxis zeigen, sondern auch Lösungsansätze für die User zentrierte Gestaltung von Chatbot Personalities. In diesem Zuge wird es auch darum gehen, wie die Erfolgsfaktoren Nützlichkeit, Flow, Kadenz, Personality und Intelligenz sich optimieren lassen und damit die Kommunikationsfähigkeit und damit die Customer Experience von Chatbots nachhaltig verbessern.

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User Experience bei Voice User Interfaces – Eine Tagebuchstudie am Beispiel Amazon Echo

Christian Bopp, Facit Digital GmbH

Geräte zur digitalen Sprachsteuerung wie Amazon Echo erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Bewertende Studien zielen oft auf eine technisch-funktionale Bewertung ab. Dabei bleibt aber die Frage nach der User Experience gerade bei einer dauerhaften Nutzung unbeantwortet. Die hier vorgestellte qualitative Tagebuchstudie soll die Frage beantworten, welchen Einfluss Lerneffekte auf das Nutzungsverhalten und die wahrgenommene User Experience digitaler Sprachsteuerungssysteme haben.

Session 8: Useful Brand Experience

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MLP financify – von der Innovationsplattform ins Business

Thomas Freese, MLP Finanzdienstleistungen AG

Wie transportiere ich einen Markenkern in ein digitales Angebot? Wie verknüpfe ich ein traditionelles Offline-Geschäftsmodell mit einem Digitalangebot? Und nicht zuletzt: Wie nutze ich eine eher einem StartUp zugeschriebene agile und am Kunden orientierte Arbeitsweise in einem größeren Unternehmen? Der Vortrag gibt Antworten, wie diese Herausforderungen beim Finanzdienstleister MLP angegangen werden - vom strategischen Aufbau bis zu praktischen Erfahrungsberichten.

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Assoziationsraum MARKE oder: Benötigen Digitale Marken multiple Persönlichkeiten?

Prof. Dr. Torsten Ambs, Designhochschule mAHS

Multiple Markenpersönlichkeit klingt zunächst pathologisch. Der König ist tot, es lebe der König - oder: Früher war alles besser, heute sind alle doch nur noch krank im Kopf. Analog: Das klassische Marketing ist tot, es lebe das klassische Marketing! Dies wirft dann Fragen auf wie: Wird die Meaningful Brand die Kultmarke ablösen? Wird es bald nicht nur personalisierte Produkte, sondern auch personalisierte Marken geben? Wie weit kann man sich eigentlich vom Markenkern entfernen? Gibt es bald 80 Mio. VIP Kunden? Und wann wird es dann eng auf dem roten Teppich?

Die Präsentation ist nicht öffentlich verfügbar. Alternativ steht ein Whitepaper zum "ImmersionsMarketing" von Prof. Dr. Torsten Ambs zur Verfügung.

Session 9: Prototyping und interdisziplinäre Teams für Voice User Interfaces und Chatbots

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Von Lofi bis Hifi: UX Testing und Prototyping für Voice User Interfaces und Chatbots.

Richard Bretschneider, eResult GmbH

Richard Bretschneider berichtet über seine Erfahrungen mit UX Tests von Voice User Interfaces. Dabei zeigt er, wie LoFi und HiFi Prototypen aussehen können und was die wesentlichen Elemente der Interaktionen mit VUIs und Chatbots sind. Die Teilnehmer erhalten Tipps für die iterative Optimierung von Prototypen und wie man mit Prototypingtools vom Wizard of Oz bis zum realistischen Interface gelangt.

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Prototyping für Conversational UI: Die Entstehung einer Toolchain

Steffen Blümm, adorsys GmbH & Co. KG
Julian Wölk, adorsys GmbH & Co. KG

Conversational UI, Chatbots und Voice-Assistenten – wer spricht im Moment nicht darüber? Einige hoffen, dass sie unsere Erfahrungen mit Computing ‚fundamental revolutionieren’, andere stellen fest, dass sie momentan nur eine ‚hipster façade’ um ein Kommandozeileninterface sind. Aber wie kommen wir jetzt von der ‚hipster façade’ zur Revolution – oder wenigstens zu neuen Möglichkeiten und Impulsen?
Diese Frage und viele mehr haben wir uns die letzten Monate gestellt, in denen wir uns mit der Konzeption und Entwicklung eines Alexa Skills im Finanzbereich beschäftigten. Und da ja schon die ersten Schritte in Projekten von Bedeutung sind, haben wir uns auch mit dem Prototyping für Voice-UI-Szenarien beschäftigt – und eine Toolchain entwickelt.

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Mit interdisziplinären Teams zu besseren Voice Interfaces

Pascal Becker, USEEDS°
Conny Kawohl, USEEDS°

Die meisten Menschen sprechen bereits mehr mit ihren Computern als mit ihrer Mutter.
Sprache ist sehr effektiv, Gespräche sind aber auch extrem persönlich. Sie sind hoch komplex, kontextabhängig, und selbst ein kleiner Fehler kann den ganzen Ablauf stören. Für uns Menschen ganz natürlich und einfach. Technisch gesehen ist das leider nicht ganz so leicht und aus Design Sicht etwas gänzlich Neues. Als Team aus Entwicklung und UX haben wir uns mit Alexa, Watson und anderen beschäftigt, um Sprachinterfaces nützlich zu gestalten. Wir berichten von unseren Learnings, welche Hürden wir umgehen mussten und wie wir schließlich bei einem funktionierenden Design-, Entwicklungs- und Validierungsprozess angelangt sind.

Session 10: Internet of Things

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User-Centered Innovation in traditionellen Unternehmen

Tim Schneidermeier, USEEDS°

Das Erlebnis, das uns ein Produkt oder Service bietet, hat maßgeblichen Einfluss auf dessen Erfolg. Positive Erlebnisse schaffen wir vor allem durch das Lösen bestehender Probleme und das gezielte Adressieren von Nutzerbedürfnissen. Viele Innovationen v.a. in traditionellen Unternehmen – wie z.B. Miele – entstammen dennoch einem technikgetriebenen Denken und Handeln. Dies birgt die große Gefahr, tatsächliche Nutzer- und Kundenbedürfnisse in der Entwicklung zu vernachlässigen. Um auch in Zukunft bestehen zu können und nicht Opfer des Innovators Dilemma zu werden, gilt es für Unternehmen – gerade in Zeiten wirtschaftlicher Erfolge – bisherige Erfolge zu hinterfragen und neue Perspektiven einzunehmen. Für die Umsetzung dieses Ziels und dem wichtigen Perspektivenwechsel hin zu nutzerzentrierten Innovationen arbeiten wir von USEEDS° mit dem Miele Design Center seit 2015 Hand in Hand.

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Hurra, es ist ein Toaster! - Über Familienzuwachs der anderen Art und unsere zukünftige Beziehung zu Maschinen.

Prof. Andrea Krajewski, Hochschule Darmstadt, Mediencampus

User Experience ist im Sprachgebrauch von Designern zu einem alltäglichen Begriff geworden. Er unterstellt, dass ein Erlebnis, das durch den Umgang mit einem Service oder Produkt entsteht, bei ausreichend guter Kenntnis des Nutzers gestaltbar ist. Design-Prozesse, Werkzeuge und Parameter für die Wirksamkeitsmessung der Maßnahmen sind erprobt und bewährt. Mit der Integration vernetzter, lernfähiger Maschinen in den Lebensraum des Menschen, ändert sich jedoch so gut wie alles im UX-Design. Der Vortrag skizziert die Beziehungen zwischen Mensch und den neuen Maschinen als Grundlage für die anstehenden Aufgaben in UX-Design und Design-Strategie.

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User Experience als Enabler für Industrie 4.0

Prof. Claus Oetter, Fachverband Software und Digitalisierung (VDMA)

Anwender erwarten heute von Investitionsgütern mehr als nur eine einfache Bedienung. Das Bedienoberflächen-Design sollte intuitiv sein und die Arbeit erleichtern. Es soll aber auch dasselbe positive Erlebnis schaffen, das Anwender von Consumer Products kennen und erwarten.
Über das Human-Machine-Interface-Design erleben die Kunden Ihre Maschine und Ihre Marke. Es entscheidet, ob die Anwender effizient, sicher und motiviert arbeiten. Und ob Ihr Unternehmen im Wettbewerb überzeugt, Ihre Kunden begeistert und so langfristig Ihren Erfolg sichert.
Der Vortrag beleuchtet die Situation im Maschinenbau und zeigt auf, welcher Wandel im Zuge der Digitalisierung dringend erforderlich ist.

Session 11: Strukturen im Wandel durch UX

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Design als Mindset - von der Methode zur Kultur

Tim Heiler, Iconstorm digital design

Organisationen wollen in unsicheren Märkten Ihre Kunden-Beziehungen halten, und das Risiko der Disruption von außen betrifft zunehmend mehr Branchen. Unterhalb der Einführung von Werkzeugen, Methoden und Prozessen in Unternehmen zeichnet sich die Kultur in Teams und Organisationen als wesentlicher Faktor für den Produkt- und Unternehmenserfolg ab. Der Vortrag beleuchtet mit einer Reihe von Arbeitsthesen, welche Faktoren zu einer agilen und kreativen Kultur beitragen und welche Methoden und Denkmodelle Professionals aktiv in ihren Arbeitsalltag einbringen können.

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Superbuzzword „UX“: Dürfen wir uns geschmeichelt fühlen?

Joachim von Maltzan, Ray Sono AG

Das hätten wir uns zu Zeiten der DotCom-Blase nie zu denken gewagt: UX ist ein echtes Buzzword geworden! Und was für eins - es reiht sich selbstbewusst ein in „Digitalisierung“, „Transformation“ oder „Disruption". Jeder macht heute UX. Jeder ist heute UX - selbst wenn er noch nie einen leibhaftigen Nutzer gesehen hat. Das geht inzwischen offenbar. Chapeau! Folgenlos ist das für unser Berufsbild indes nicht. Im Gegenteil: Wo differenzieren wir uns noch? Was ist eigentlich der USP unserer Tätigkeit? Und wo liegen die echten Herausforderungen für „den UXer“?

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UX = Neue Art der Zusammenarbeit: Ein Beispiel aus dem digitalen Alltag der KfW

Michael Fischer, KfW Bankengruppe

"Einfach machen statt endlos planen" ist ein Leitmotiv des Bereichs "Digital Channels & Customer Experience" des Vertriebs der KfW. Wie es möglich ist, die Entwicklung vom klassischen Website Management mit Online-Redaktion und Online-Projekten zu einem Competence Center für UX & Usability zu entwickeln, zeigt Michael Fischer in seinem Vortrag anschaulich am Beispiel eines mit Lean UX entwickelten digitalen Services für die kundenzentrierte Vermarktung von Förderprodukten im Bereich "Energieeffizient bauen und sanieren".

Session 12: Branded Experience

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Der Erfolgsfaktor Branded Content

Romy Reichardt, Salient doremus

Es sind Inhalte, die für Reichweite sorgen und Nutzer überzeugen. Ein Grund warum Content Marketing derzeit so hoch im Kurs steht. Wenn es aber um die Contents auf der Unternehmenswebsite geht, werden Inhalte – als essentieller Bestandteil der Brand Experience – oft sträflich vernachlässigt. Aus Nutzersicht: konzipiert ohne Guidance, aus Markenperspektive: geschrieben ohne Brand Voice.

Welche Texte überzeugen Google und die Nutzer gleichermaßen? Wie lassen sich mit Content mehr Leads generieren? Wie kann die Reichweite vergrößert werden? Welche Rolle spielt die Tonalität der Ansprache bei der Brand Experience? Was Branded Content alles leisten kann, zeigt Romy Reichardt mit ihrem Vortrag sehr anschaulich anhand eines Fallbeispiels.

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Vom Regelwerk zu Modulen: der digitale Shift in der Corporate-Design-Arbeit

Felix Damerius, Peter Schmidt Group
Fabian Hackethal, Peter Schmidt Group

Mehr Plattformen, mehr Touchpoints, mehr Formate. Das digitale Zeitalter erfordert von Designern, Marken in immer neuen Kontexten anzuwenden. Damit einher geht auch ein Paradigmenwechsel bei Corporate-Design-Agenturen: Jeden Einzelfall zu definieren hätte Manuals zur Folge, die sich in der Praxisarbeit kaum noch beherrschen lassen. Stattdessen ist Umdenken erforderlich: Moderne Corporate Designs sind flexibel und modular – und statt daumendicker Styleguides gibt es digitale Plattformen, die Markenanwender bei der täglichen Arbeit unterstützen, Prozesse vereinfachen und neue Freiräume schaffen. So entwickeln sich Markenagenturen von der Designpolizei zum Sparringspartner.

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Beyond User / Beyond Experience - What Brands can learn from Interaction Design

Sebastian Oschatz, MESO Digital Interiors GmbH

Markenführung ist die industrielle Produktion von Vertrauen. Die digitale Aufmerksamkeitsökonomie macht den Benutzer zum Benutzten, das Erlebnis zum Normalfall und das Verständnis zum optionalen Privatprojekt. Vertrauen wird zur Simulation von Vertrauen. In der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie wird nachhaltiger Markenführung Stück für Stück die Grundlage entzogen. Klar: Die immer vielfältigeren Möglichkeiten, die immer neuen Geräten, Plattformen und Interfaces bieten genug Anlässe, das Problem zu vertagen auch wenn das Fundament bröckelt. Der Blick zurück in die Utopien der Technik und Mechanismen der Interaktionsgestaltung gibt ein erstaunlich klares Bild: Wir werden uns entscheiden müssen: Marke oder UX? Wahrheit oder Pflicht? Oder die Disruption aktiv gestalten?

Sekt-Ausklang & Diskussionsrunde

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„The Future of UX“

Michael Fischer, KfW Bankengruppe
Jörg Osarek, Skilltower Institute
Felix Guder, Iconstorm GmbH & Co. KG

Die letzte Session des ux-congress dreht sich ganz um die Zukunfts-Perspektive des Bereiches UX. In einer offenen Diskussion im Panel und mit dem Publikum wollen wir gemeinsam einen Ausblick wagen, "wo die Reise hingeht“. Wie wirken sich die großen Trends von AI, Automatisierung, IOT und Virtual Reality auf unsere Branche aus und wie müssen Unternehmen und UX-Professionals auf diese Entwicklungen reagieren?

Vorträge des ux-congress 2016

Vorträge des ux-congress 2015

Vorträge des ux-congress 2014

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