Termine in Kürze

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Das virtuelle Labor – Eye-Tracking als Online-Methode

Dominic Staub, Eyezag

Eye-Tracking hat in Zeiten von agilem Projektmanagement und immer kürzeren Iterationszyklen einen schweren Stand. Das Aufkommen neuer Methoden wie dem Webcam-Eye-Tracking sorgt jedoch dafür, dass diese Methode, in digitaler Form den modernen Anforderungen wieder gerecht werden kann.
Mit Webcam-Eye-Tracking können die Probanden, ähnlich einer Online-Befragung, die Eye-Tracking-Studien direkt bei sich zu Hause am Laptop durchführen. Neben einfacherem Studiensetup bringt dies auch Studien mit deutlich größeren Stichproben mit sich.
Anhand von echten Usecases werden die Vor- und Nachteile der Methode erläutert sowie Tipps zum Studiendesign und der Auswertung quantitativer Eye-Tracking-Studien gegeben.

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Mobile First? Customer First!

Martin Wunderwald, m-pathy

Die elementaren Bedürfnisse der Website-Besucher in den Vordergrund des Designs zu stellen ist die Grundlage des Mobile-First Ansatzes. Eine gezwungene Priorisierung von Inhalten und Funktionen bringt Designer zum Einsatz der Elemente, die voraussichtlich den größten Nutzen für die jeweilige Zielgruppe oder Persona haben und vermeidet es, den Platz mit teilweise unnötigen Inhalten zu füllen.
Das klingt nach einer Win-Win Situation - oder? Doch Mobile First bedeutet nicht, eine optimale Ansicht für Smartphones zu erstellen, sondern bildet den methodischen Ausgangspunkt für ein ganzheitlich optimiertes Nutzererlebnis.
Nicht nur die Anzahl unterschiedlicher Displaygrößen steigt stetig, ebenso wächst der Anteil mobiler Endgeräte mit großen Displays (Phablets) sprunghaft. Um diesen sich ständig ändernden Trends gerecht zu werden, muss Mobile First neu interpretiert werden.
In seinem Beitrag veranschaulicht Martin Wunderwald die Herausforderungen der Konzeption responsiver Layouts und stellt ein praktikables Modell zur Priorisierung von Inhalten nach Relevanz vor.

Es werden eine Reihe von Best Practices vermittelt, die sich auf Basis von tausenden Sitzungen echter Nutzer entwickelt und im Einsatz bewährt haben.

Erfahren Sie, wie Sie nachhaltig eine gute User Experience schaffen, ohne dabei das Rad neu zu erfinden.

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Prototyping für Conversational UI: Die Entstehung einer Toolchain

Steffen Blümm, adorsys GmbH & Co. KG
Julian Wölk, adorsys GmbH & Co. KG

Conversational UI, Chatbots und Voice-Assistenten – wer spricht im Moment nicht darüber? Einige hoffen, dass sie unsere Erfahrungen mit Computing ‚fundamental revolutionieren’, andere stellen fest, dass sie momentan nur eine ‚hipster façade’ um ein Kommandozeileninterface sind. Aber wie kommen wir jetzt von der ‚hipster façade’ zur Revolution – oder wenigstens zu neuen Möglichkeiten und Impulsen?
Diese Frage und viele mehr haben wir uns die letzten Monate gestellt, in denen wir uns mit der Konzeption und Entwicklung eines Alexa Skills im Finanzbereich beschäftigten. Und da ja schon die ersten Schritte in Projekten von Bedeutung sind, haben wir uns auch mit dem Prototyping für Voice-UI-Szenarien beschäftigt – und eine Toolchain entwickelt.

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The Wizard of... - Wie man Chatbots Persönlichkeit einhaucht

Sandra Griffel, Denkwerk

Ob für den Kundenservice oder als zusätzliche Interface Variante im Vertrieb - immer mehr Unternehmen setzen auch in Deutschland auf Conversational Commerce mit Chat- oder Voice-Bots. Oftmals jedoch wirken sie noch kalt, hölzern und ... ein wenig langweilig. Eine positive Customer Experience will sich einfach nicht einstellen. Und schlimmer noch - es gibt keine oder nur wenige grafische Elemente, die das verschleiern können. - In meinem Vortrag möchte ich zeigen, wie wir als User Experience Designer helfen können Chatbots Leben einzuhauchen und warum das so wichtig ist. Dabei möchte ich nicht nur gute und schlechte Beispiele aus der Praxis zeigen, sondern auch Lösungsansätze für die User zentrierte Gestaltung von Chatbot Personalities. In diesem Zuge wird es auch darum gehen, wie die Erfolgsfaktoren Nützlichkeit, Flow, Kadenz, Personality und Intelligenz sich optimieren lassen und damit die Kommunikationsfähigkeit und damit die Customer Experience von Chatbots nachhaltig verbessern.

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User-Experience Konzepte 4.0

Peter Rozek, KPS digital GmbH

Zweidimensionale Interaktions-Konzepte beinhalten in der Regel Wireframes und Designs, bei denen die Oberfläche im Fokus steht.
Bereits jetzt und in den nächsten Jahren stehen wir vor der Herausforderung, ganz neue Nutzererlebnisse zu gestalten. Wir beobachten, dass sich das Verhalten von Nutzern und auch deren Erwartung an Interaktion verändert. Interaktion wird zunehmend räumlich und Conversational Interfaces werden in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Es heißt "Bildschirm Adieu". Amazons Alexa, Chatbots und augmentierte User Experience ermöglichen in Zukunft ganz neue Möglichkeiten. Eine der Herausforderung wird die Methodenwahl sein: Wie sehen Konzepte in Zukunft aus und wie kommunizieren wir unsere Ergebnisse? Durch das Aufbrechen von linearen Strukturen werden neue Erzählmechanismen zur User Journey möglich. Der Talk wirft einen Blick auf mögliche Erzählformen wie Storytelling oder Story-Driven Design. Es wird auch gezeigt, dass bestimmte Methoden bereits heute gut eingesetzt werden können.

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Von Lofi bis Hifi: UX Testing und Prototyping für Voice User Interfaces und Chatbots.

Richard Bretschneider, eResult GmbH

Richard Bretschneider berichtet über seine Erfahrungen mit UX Tests von Voice User Interfaces. Dabei zeigt er, wie LoFi und HiFi Prototypen aussehen können und was die wesentlichen Elemente der Interaktionen mit VUIs und Chatbots sind. Die Teilnehmer erhalten Tipps für die iterative Optimierung von Prototypen und wie man mit Prototypingtools vom Wizard of Oz bis zum realistischen Interface gelangt.

Vorträge des ux-congress 2016

Vorträge des ux-congress 2015

Vorträge des ux-congress 2014

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