Begrüßung & Keynote

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Um es einmal richtig zu stellen: Es ist alles Gold was glänzt!

Michel Wollenschläger, auxmoney.com

Wir alle lieben das Internet wegen der Vielfältigkeit, aber warum bloß vereinheitlichen wir alles immer mehr und wo kommen eigentlich diese ganzen DIN Normen plötzlich her? Wenn wir so weiter machen, haben wir bald ein Internet aus Antragsformularen, wie wir sie von unseren Krankenkassen kennen. Mein Appell an die Designer und UX Szene in Deutschland: Fangt endlich wieder an euer Bauchgefühl zu nutzen und löst Nutzerbedürfnisse mit Mut und vor allem kreativ.

Session 1: Mobile & Responsive UX

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Astrid Beck, GUI Design + Hochschule Esslingen

Apps die begeistern – wie bekommt man die hin? Dazu soll dieser Vortrag einen Beitrag leisten. Neben Gestaltungselementen und Design sowie Gestaltungstrends wird auch auf den Gestaltungsprozess eingegangen. Dabei spielen vor allem die Nutzer- und Kontextanalyse sowie frühzeitig beginnende Nutzertests eine entscheidende Rolle. Wichtige Standards und Richtlinien und werden anhand von Beispielen vorgestellt sowie No-Gos, die zu vermeiden sind, werden erörtert.

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Responsive Experience und das Continuum of screens

Peter Rozek, getit - Gesellschaft für Technologie- und Informationstransfer mbH

Responsive Webdesign hat den Anspruch das komplette „Continuum of screens“ mit einer einzigen Plattform abzudecken. Für eine Cross-Device Experience sind die Ansprüche an das strategisch-konzeptionelle „What“ und dass visuelle „How“ sehr hoch. Das denken und designen in Silos von Mobile, Tablet und Desktop versperrt dabei den Blick auf das wesentliche, den Content. Bei der Konzeption steht der Content im Zentrum und welche Handlungsrelevanz hat der Inhalt für den Nutzer. Dabei sind auch die sequenziellen Verhaltensmuster der Nutzer im Umgang mit den Endgeräten zu berücksichtigen. Eine nachhaltige Multi-Device Experience adressiert Coherence, Fluidity und Adaptability. Der Talk gibt Einblicke welche Vorgehensweisen und Entscheidungen uns helfen Komplexität zu minimieren und dem Prinzip von Device Agnostic zu folgen. Um eine gute Website zu erstellen ist es nicht notwendig zu Wissen auf welchem Gerät die Seite angezeigt wird.

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Onboarding in Mobile Apps – Der erste Eindruck zählt

Richard Bretschneider, eResult GmbH

Die meisten Apps werden nach der ersten Nutzung direkt wieder gelöscht oder landen auf dem App-Friedhof, dem Teil des Smartphone-Speichers, der sicher nie wieder gesehen wird. Oftmals gehen Erstnutzer gar nicht übe die ersten ein, zwei Screens hinaus.

Es gilt also auch bei App: Der erste Eindruck zählt. Der Vortrag zirkelt dabei um folgende Fragen:

- Was sind typische Fallstricke beim App-Onboarding?
- Wie lässt sich das Onboarding mittels Usability-Tests, Interviews und Tracking-Daten optimieren?
- Gibt es Zusammenhänge zwischen Onboarding und App Store Optimization (ASO)?

Dabei werden unterschiedliche Arten von Apps als Beispiele herangezogen, angefangen von Fitness-Trackern bis hin zu Travel-Apps.

Session 2: Personae, Customer Journey & User Journey

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Narrative Interaction Design – wie heldenhafte Erlebnisse entstehen

Enes Ünal, candylabs GmbH

Früher wurden Geschichten erzählt. Dabei lehnte sich der Mensch zurück und verhielt sich passiv. Mit dem Aufkommen interaktiver Medien wird er aktiv in das Geschehen mit eingebunden und kann heute gezielt zum Call-to-Action geführt werden. Die im Bereich Storytelling etablierten Regeln gelten bei der Gestaltung interaktiver Anwendungen weiter. Der strategische Einsatz dieser seit Jahrhunderten manifestierten Gewohnheiten ermöglicht auch die Gestaltung von Charakteren. Diese bilden das Herzstück einer jeden Geschichte und spielen bei der Wahrnehmung eine signifikante Rolle. Der „Anwendungscharakter“ wird bei der Gestaltung interaktiver Medien oft vernachlässigt, ist jedoch unweigerlich vorhanden. Der Vortrag gewährt Designern Einblicke, inwiefern durch Storytelling tragfähige Beziehungen zwischen Mensch und Produkt gestaltet werden können. Der Mensch selbst wird durch den gezielten Einsatz von bestehenden Erzählpraktiken, wie der Heldenreise und Archetypen, zur zentralen Figur einer Anwendung. Er durchläuft eine heldenhafte Entwicklung und wird so unterbewusst abgeholt und intensiv an das Medium gebunden.

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Digitale Customer Services: über die Optimierung der User Journey von Versicherungskunden im daily business – ein Erfahrungsbericht

Juliane Richter, CosmosDirekt

„Versicherungen sind nicht sexy!“ Ein Satz den ich bei meinem Wechsel in die Versicherungsbranche nur allzu oft gehört habe.
Versicherungen müssen nicht sexy sein! Denn das ist augenscheinlich keine Eigenschaft, die ein typischer Kunde bspw. von seiner Privathaftpflicht erwarten würde. Doch welche Erwartungen haben Kunden jenseits ihres Sicherheitsbedürfnisses? Und welche Eigenschaften müssen innovative Versicherungsprodukte haben, damit sie Kunden nachhaltig begeistern? Diese Fragen sind zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit im eBusiness Development. Wie dabei ein Mix aus verschiedenen Ansätzen / Methoden wie Design Thinking und Rapid Prototyping helfen, radikal nutzerzentrierte Lösungen zu entwickeln, wird im Vortrag gezeigt.

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Personalisierung als Erfolgsfakor für Ihre Conversion Rate- Best Practises mit Dos and Don’ts

Michael Witzenleiter, SAS Kameleoon, Kesselhaus GmbH

Was macht den Tante Emma-Laden um die Ecke so charmant und neuerdings wieder erfolgreich? Genau, die persönliche Ansprache. Das Eingehen auf Wünsche und Bedürfnisse des Kunden. Online kommen wir aus einer Zeit der Vielfalt an Produkten, Daten, Systemen etc.. Doch für den Kunden stehen vor allem seine Erfahrung und seine individuellen Bedürfnisse nach wie vor an erster Stelle. Wie Sie das Tante-Emma-Prinzip sinnvoll mit modernem E-Commerce kombinieren können, erläutert der Vortrag anhand einer Vielzahl von Learnings aus den unterschiedlichsten Branchen. Egal ob Sie bereits auf Big Data bauen oder neu mit dem Thema starten, bei diesem Vortrag dürfte für jeden etwas dabei sein.

Session 3: Situative UX

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Your Phone is ruining your life – Die (digitale) Interaktion mit dem Kunden neu denken

Sandra Griffel, Denkwerk

Design soll den Menschen das Leben erleichtern, doch allzu oft wird als ultimative Lösung ein weiterer Screen zwischen Mensch und Problem gestellt. - Screens, die wir in unserer täglichen Arbeit wieder und wieder neu gestalten, umstellen oder optimieren. Doch stoßen wir so wirklich zum Kern des Problems vor? – In meinem Vortrag möchte ich den Anstoß für alternative Lösungsstrategien geben und exemplarisch Nutzungssituationen und Bedürfnisse aufzeigen, in denen wir die Interaktion mit unseren Kunden und Nutzern durch den Einsatz neuer Technologien und die klügere Nutzung von Daten nachhaltig verbessern können.

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What I learned designing a car user experience

Luc van Loon, lucvanloon.com

'What I learned designing a car user experience' will cover the process of a graduation project by Luc van Loon at Dutch design agency UNITiD. The goal was to learn more about designing for an electric vehicle, the Tesla Model S and to share those insights with UNITiD and the public. Including real users in the design process and testing with a self-made car dashboard resulted in valuable insights and best practices for future projects.

Session 4: UX of Things

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Niemand braucht dein Gadget

Lucia Grompone, Denkwerk GmbH
Ulrike Stemmer, Denkwerk GmbH

Wenn es der Welt an einem nicht mangelt, sind es Kickstarter-Projekte für neue IOT-Produkte. Trotzdem kommen wenige bis keine der vorgestellten Projekte in unserem Alltag an. Bei Thinx, dem Internet of Things Lab der Agentur denkwerk, entwickeln wir smarte Lösungen für kleine Alltagsprobleme. Wie kommen wir auf Ideen? Warum sind frühe Prototypen so wichtig? Wie baut man überhaupt einen Prototypen für ein Connected Device? Und warum sind wir stolz darauf, dass ein Großteil unserer Arbeit in der Tonne landet? Darum geht es in dem Vortrag.

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Faulheit – Motor für Innovation im smarten Heim?

Katharina Clasen, Information Lovers

Türen die ohne Schlüssel aufgehen, Rollläden die von alleine hoch fahren und Licht, das automatisch an geht: Bauen wir uns das perfekte Ökosystem für unsere Faulheit?
Dutzende Beispiele aus dem Smart Home-Alltag drängen geradezu, diese Frage mit „Ja" zu beantworten. Der Vortrag gibt zahlreiche Beispiele und erklärt uns die Welt der "faulen" aber nicht weniger pfiffigen IoT-Nerds. Und zwar aus Sicht einer technologiebegeisterten Informationsdesignerin, die sich hin und wieder philosophisch anmutende Fragen stellt.

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homee – Smart Home ganz easy

Timo Göbel, Codeatelier GmbH

"Smart" heißt im Bereich der Hausautomatisierung oft alles andere als "einfach". Das Startup homee hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau dies zu ändern. Timo Göbel gibt eine kurze Einführung in "Smart Home" und geht auf Ihre Besonderheiten sowie die daraus resultierenden Stolpersteine bei der Entwicklung und Usability-Optimierung ein.
Was unterscheidet homee von den restlichen Lösungen der Branche? Und wie kann man als junges Startup dennoch eine Chance haben, die Smart Home Welt zu verändern?

Session 5: UX Design

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Design ist unsichtbar

Lutz Schmitt, nexum AG

Eine Kritik zu unserer Interpretation von UX. Lucius Burckhardt, damals Professor für Sozioökonomie urbaner Systeme, formulierte 1982: "Design ist unsichtbar" und leitete her, dass die Aufgabe eines Designers nicht die Gestaltung des Produkts ist, sondern das Design der Auswirkung des Produkts auf seine Umgebung. Damit lieferte er eine Blaupause für systemisches Design und Design für UX. Dieser Vortrag greift die Überlegungen Burckhardts auf und stellt sie in den Kontext unseres heutigen UX-Verständnisses. Im Vortrag wird hinterfragt, wie weit UX heute die Ansprüche erfüllt, die schon 1982 an gutes Produkt-Design gestellt wurden und wo es lohnt, Ideen des unsichtbaren Designs mit in unsere UX Strategien zu übernehmen.

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Der kleinste gemeinsame Nenner: ATOMIC Design im E-Commerce

Sabine Linhorst, reducse – simplexity design

In einer Pattern Library wird festgelegt, welche Art von Modulen für den Aufbau einer responsiven Website benötigt werden. In ihr wird dokumentiert, wie Pattern sich verhalten, wie sie aussehen und codiert sind. Neu ist dabei der ATOMIC Design Ansatz. Der kleinste gemeinsame Nenner, das Atom, ist die Basis des Designs. Darauf aufbauend kommen Moleküle, Organismen, Templates und Pages.

Im Vortrag von Sabine Linhorst wird an Hand von Best Practices aus dem E-Commerce der Aufbau einer Pattern Library vorgestellt, die mehrere Brands gleichzeitig abbildet. Im Vordergrund stehen folgende Fragestellungen: wie wird ATOMIC Design aufgebaut, welche Pattern werden wie die geeigneten Kategorien eingeordnet, wer sind die Stakeholder mit welchen Nutzungsanforderungen und wie kann mit Continuous Delivery größtmögliche Aktualität gewährleistet werden?

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Online Haptik: Aufbruch in eine neue Design Dimension

Prof. Dr. Torsten Ambs, m!nd store marketing GmbH

Die Auseinandersetzung mit Online Haptik ist der Versuch, eine Brücke zu schlagen zwischen Augés Nicht-Raum und einem neuen digitalen markenRAUM, in dem die Marke nicht länger ein abstraktes Konstrukt aus einem Marketinglabor ist, sondern ein Produkt aus der digitalen Gemeinde - die Marke als Ergebnis eines User generierten Designprozesses. Multiple Markenpersönlichkeit inklusive.

Online Haptik ist auch die Suche nach einem neuen erlebnisRAUM, den sich die Digitale Gemeinde selbst erschafft. Zu klären ist die Frage, wieviel „online“ und „wieviel Haptik“ in einem digitalen Konzept enthalten sein muss. Zu klären ist, mit welchen Funktionalitäten und Emotionalitäten die Online Haptik aufgeladen werden muss.

Session 6: Digitalisierung, Industrie 4.0 und UX

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Unternehmensinterne UX-Prozesse – Zeig mir deine UX und ich sage dir etwas über deine Organisation

Benjamin Uebel, Userlutions GmbH

Warum scheitert gute UX oft an schlechten unternehmensinternen Prozessen? Und welche Rolle spielen dabei Lean-Prinzipien? Gute UX fängt bei funktionierenden Organitationsstrukturen an. Doch die Integration von Konzepten wie User-Centered-Design und Design Thinking in bestehende Entwicklungsprozesse gelingt häufig nicht. Grund dafür ist oft, dass UX-Prozesse nicht intuitiv sind und daher nicht konsequent umgesetzt werden.
Benjamin Uebel deckt häufige Organisationsprobleme im Produktmanagement auf und stellt Lösungsansätze der dadurch entstehenden UX-Probleme vor. Erhalten Sie Einblicke in die Umsetzung funktionierender UX-Prozesse und lernen Sie, wie sich User-Experience-Optimierung ideal in bestehende Strukuturen integrieren lässt.

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Digitale Transformation – Buzzword oder realer Mehrwert?

Diana Frank, dianafrank.de

Was ist digitale Transformation und brauchen wir sie wirklich?
Viele große Unternehmen haben Sorge, den Anschluß zu verlieren, nicht mehr konkurrenzfähig zu sein. Gigantische IT Projekte werden ins Leben gerufen, im Bestreben mit dem eigenen schweren Schiff den kleinen Rennboten der Startups und New Economy hinterher zu eilen. Dabei werden hohe Wellen geschlagen, gut voran kommen bisher die wenigsten.
Ist es das wert? Werden überhaupt Werte geschaffen, oder sogar vernichtet?
Wo treffen sich reale Erwartungen des Kunden mit den digitalen Kinderschritten vieler großer Unternehmen? Was braucht es überhaupt für einen zufriedenen Kunden? Und ist heute „digital“ nicht schon wieder ein, zwei Schritte hinterher?

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Digitale Transformation in der Versicherungsbranche - welche Rolle spielt die Strategie?

André Dahms, HDI

Digitalisierung, Industrie 4.0 und UX: Wird der User vergessen? Ein Reifegrad-Check.
Bei der Digitalisierung wird der Kunde meistens vergessen. Veränderte Nutzungsszenarien (situativ und/oder kontextbezogen) haben den größten Einfluß auf das Geschäftsmodell traditioneller Unternehmen die vornehmlich auf den Maklervertrieb gesetzt haben. Warum das so ist, wird deutlich, wenn man einen detaillierten Blick auf die digital Strategie wirft und vergebens eine gleichberechtigte Content Strategie sucht.
Damit einhergehend stellt sich die Frage, vor welchen Herausforderungen die Versicherungsbranche tatsächlich steht und welche Learnings aus anderen Branchen adaptiert werden können und welche nicht? Wieso ist das so und warum tut sich insbesondere die Finanzdienstleistungsbranche so schwer damit?
Im Kern geht es darum, was man braucht um die richtige Strategie im Unternehmen zu entwickeln um es an der Zielgruppe auszurichten.

Session 7: What's next? - Virtual Reality & 4K

deutsch

UX 2.0 - Nutzerbedürfnisse im Zeitalter der Virtuellen Realität

Sean Yabanci, NUISOL - Agentur für digitale Aha-Erlebnisse

Aufgrund neuer und innovativer Technologien verändern sich nicht nur die Rahmenbedingungen zur Informationsbeschaffung, vielmehr wachsen und verändern sich die „User Needs” mit jeder Veränderung von angewandten Technologien. Die UX im Kontext der Virtuellen Realität ist bei Nutzern nur marginal abgedeckt, es fehlen die Vorerfahrungen.
Das UX 2.0 Konzept beschreibt die Interaktions- bzw. Verwendungsmöglichkeiten von Technologien wie VR. Wie beeinflussen diese neuen Technologien die User Experience? Als Use Case wird ein Konzept vorgestellt, das ein virtuell konstruiertes Model (Shop meets VR) abbildet. Durch die adaptive Nutzung von Virtueller Realität in diesem Shopsystem, kann der Nutzer durch individuell konditionierte Verhaltensmuster interagieren, so dass die User Experience maßgeblich beeinflusst wird. Denn ein wesentlicher Teil der Nutzung sind die eigenen Hände als Benutzungsschnittstelle, um die Voraussetzung der Interaktion zu erfüllen.
Im Vortrag wird gezeigt, wie bewährte Heuristiken und die bekannten Dialogprinzipien bei der Konstruktion des Models und der User Interfaces angewendet wurden und welche Herausforderungen durch VR entstehen.

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User Interface & Experience in Virtual Reality.

Carl White, Carl White

Virtual Reality is a new and exciting medium that brings new challenges to developers on many different levels including UI/UX. The exciting aspect to it all is for the current VR pioneers to discover and forge the best practices for years to come. User interface people, we are entering a brand new area, the area of 3D and stereoscopy. Adding to this great challenge, new emerging technologies such as hand tracking and eye tracking devices are being integrated to our VR headset packages. Those elements combined give the interface designers a whole new empty user canvas to paint on.
For most people after trying VR for the first time, a “wow” effect followed by a string of creative thoughts on what kind of applications could be created in VR usually happens. This leads to the current phenomenon where VR is thought of as a tool beyond gaming. People from all horizons are imagining how to integrate their expertise into this new and futuristic medium. In a way we are potentially re-living the opportunities of the early days of smart phone apps, or even the early days of internet.
During a food/tech hackathon in Berlin, we made an AB product design testing in VR. The name of that project was called VRify as in verifying in Virtual Reality the design of a product before materializing it into reality. This way the brand manufacturer could gain time by running multiple AB testing with remote participants.
We used a distraction-free well lit virtual room to display virtual food packages. The result was very inspiring as it felt like being alone and intimate with a catchy food package object. A hand tracking device was added to give the user the ability to handle the virtual food package, bring it closer or further, turn it around and inspecting details. Once the product had been looked at, the tester could choose his like or dislike by pressing the adequate in-VR buttons.
Aside from having the concept of AB testing in Virtual Reality proven to working well, we learnt a few valuable UI/UX tricks. For example, prior to building the project we discussed where and how would the buttons be added to make the “users’s button pressing” experience instinctive and non- intrusive. Would it be a 2d floating screen appearing in front of the user or would it be room- integrated buttons (such as light switches)? Those are some of the VR UX/UI concepts that will be talked about during the presentation in addition to a more general exposition on where VR is at today and where it is likely to be in the near future.

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UX in Ultra HD

Bettina Streit, coeno GmbH & Co.KG – Die User Experience Spezialisten

4K oder Ultra HD, die aktuelle Innovation in der TV-Branche, verspricht ein Fernseherlebnis mit Wow-Effekt.
Sie verspricht sagenhaft scharfe und kontrastreiche Bilder, extreme Tiefenwirkung und einen deutlich größeren Farbraum: der Zuschauer fühlt sich mittendrin statt nur davor.
Welche Auswirkungen hat die viermal höhere Auflösung auf die Konzeption und Gestaltung von TV-Nutzeroberflächen? Und wie kann ein UI die Brillanz und Dynamik von ultra-hochauflösenden Bildern unterstützen?
Ein spannender Vortrag, der die erste 4K-only Smart TV App und den Weg zu einem einzigartigen, emotional ansprechenden und intuitiv nutzbaren Video-basierten UI vorstellt, das den Nutzer in die hochauflösenden Bildwelten eintauchen lässt.

Session 8: Methoden & Techniken

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Warm up Exercises für Kreativsessions

Bettina Streit, coeno GmbH & Co.KG – Die User Experience Spezialisten

Dies ist eine Session für alle, die kreativ sein wollen, sei es allein, im Team, mit oder ohne Kunden, geübt oder ungeübt. Kreativität sprudelt nicht immer und oft auch nicht spontan. Wer kennt das nicht.
Ich möchte mit Euch ein paar Methoden, Ideen und Tipps teilen, wodurch sich kreative Blockaden lösen, viel gelacht wird, die Stimmung positiv aufgeladen wird und man in einen kreativen Flow kommt.
Wir werden gemeinsam ein paar dieser kleinen Übungen machen und Ihr werdet staunen, was sie bewirken.

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Warum A/B-Tests nur die halbe Wahrheit sind

Alin Gärtner, m-pathy
Sandra Kleine, m-pathy
Martin Wunderwald, m-pathy

Immer noch gilt A/B-Testing als der heilige Gral in der UX Optimierungs- Landschaft. Oft gelangt man damit allein an Grenzen: Man kann gar nicht so viel testen, wie man müsste. Ein Uplift von 0,X % ist nicht viel. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an die richtige Methoden-Kombination zu wählen.
Das A/B-Testing liefert wichtige Informationen zur Perfomance der ausgespielten Varianten in Form bloßer Kennzahlen, kann aber die Frage nach dem „Warum“ nicht beantworten.
Erfahren Sie in unserem Beitrag, wie Sie Ihre A/B-Tests mit qualitativen Daten anreichern, wann genau sie andere Methoden einsetzen sollten und welche zusätzlichen Ergebnisse Sie davon erwarten können.

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Über die Kunst, gute Fragen zu stellen

Petra Fetzer, Akademie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Bei der nutzerorientierte Gestaltung von interaktiven Produkten wird der Nutzer des Produktes beim Entwicklungsprozess in den Mittelpunkt gestellt. Doch wie erfährt man von ihm, welche Aufgaben und Produkteigenschaften besonders wichtig sind? Hierfür gibt es viele Methoden, und immer wieder geht es darum, dem Nutzer gute Fragen zu stellen.

Gute Fragen sind Fragen, die beim Gefragten überraschende Einsichten hervorbringen. Wann haben Sie zuletzt eine gute Frage gestellt? Und wie haben Sie das gemacht? Im Vortrag lernen Sie die Kunst des "Gute-Fragen-stellens" und erfahren, dass dies weit mehr beinhaltet als "Warum?" zu fragen.

Session 9: Kleine Inhalte - große Wirkung

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Dear editors, I am so sorry - Sincerely, the UX universe

Olivia Shepherd, Namics GmbH

In der heutigen Zeit sprechen wir u.a. von The Internet of Things, Wearables oder Industrie 4.0. Gleichzeitig sind wir permanent daran interessiert digitale Lösungen mit einer sehr guten Usability und User Experience zu entwickeln.

Doch es gibt auch essentielle Themen und Aspekte die weniger beleuchtet werden. Hierzu gehört beispielsweise die CMS-Usability bzw. das Entwickeln von Redakteurssystemen dessen Nutzer dazu befähigt werden sollen, digitale Erlebnisse schnell und intuitiv zu erstellen.

Mit meinem Vortrag möchte ich gerne die Aufmerksamkeit für diese Thematik wecken sowie aufzeigen, welche Maßnahmen zur Verbesserung der CMS-Usability und Experience denkbar wären. Als Basis dient meine letzte Projekterfahrung die es mir ermöglichte, die Rolle des Redakteurs einzunehmen.

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Die Power von Online-Video – Tipps und KPIs für den Erfolg von Video-Kommunikation.

Andreas Schatz, explain it GmbH
Friedl Wynants, explain it GmbH

Bewegbild boomt. Also einfach überall Videos auf die Unternehmenswebsite? In einer Studie haben wir die Wirkung eines Videos auf Performance-Indikatoren der Website untersucht. Gibt es belastbare Beweise und damit Argumente, dass Videos der Website wirklich Flügel verleihen?
Ja, die gibt es! Im Vortrag beantworten wir Ihre Fragen nach dem Einfluss eines Videos auf Time-on-Site, Absprungrate & Co. Und damit nicht genug: Wir zeigen, wie ein Video gestaltet und eingebunden werden sollte, damit es maximale Wirkung entfaltet. Es erwarten Sie spannende Ergebnisse und praxisnahe Tipps für den Erfolg von Video-Kommunikation.

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Multiperspektive Preview

Frank Marasek, e-Spirit AG

Die Erstellung von hochwertigem Content wird immer wichtiger, denn die Ansprüche der Konsumenten steigen. Darüber hinaus schlägt mit voller Wucht die Kontextualisierung von Content durch, was ebenfalls zu einer deutlichen Komplexitätssteigerung beiträgt. Welche Herausforderungen kommen heute und in Zukunft auf die Redakteure zu und sind sie in der Lage, diese Komplexität überhaupt noch zu beherrschen? Anhand von Beispielen wird die Komplexität plastisch dargestellt und im Anschluss auch ein Lösungsansatz anhand von „echter Software“ live präsentiert.

Session 10: Lean & Agile UX

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Wie man mehr Erfolg hat, indem man andere seine Arbeit tun lässt

Jens Jacobsen, benutzerfreun.de

Agile hat Programmierern und Projektleitern großer Software-Projekte den Spaß an der Arbeit zurückgebracht.
Und es gibt keinen Mangel an Vorschlägen, wie man UX und agil zusammenbringt. Doch vor allem bei mittelgroßen Web-Projekten klappt das oft überhaupt nicht.
Ich stelle 7 Erkenntnisse zu solchen Projekten vor - und 7 Regeln, welche die Zusammenarbeit erleichtern. Kern dabei ist die wichtigste Eigenschaft, die wir als UX-Experten brauchen: Empathie. Die brauchen wir nicht nur für die Nutzer, sondern immer mehr auch für Stakeholder und Kollegen. Oft können wir diese sogar damit glücklich machen, wenn wir sie unsere Arbeit machen lassen. Und am Ende steht ein besseres Produkt.

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Agile als Agentur – Ideen, Fails und Learnings

Martin Snajdr, COBE

Selbst in den konservativsten Branchen ist „agile“ als Buzzword angekommen, alles muss in Iterationen und am bestem mit diesem Scrum passieren. Doch kaum jemand weiß, was das eigentlich bedeutet und an wie vielen Stellen das den Projektalltag beeinflusst. Bestes Beispiel ist das agile Projekt zum Fixpreis.
Wie wir als UX-Agentur dieser Nachfrage aktuell begegnen und unser Weg dorthin – Ideen, Ansätze, Fehlschläge und Erkenntnisse.

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Agile UX oder "We have not failed. We've just found 10.000 ways that didn't work." (nach Thomas Edison)

Birgit Riemenschneider, DER Touristik Online GmbH
Daniel Dubbel, DER Touristik Online GmbH

Agile UX beschreibt die Verschmelzung von UX Design Methoden und agile Softwareentwicklung. Das Ziel: Developer, Informationsarchitekten und Designer bei der agilen Produktentwicklung effizient zusammen zu bringen. Kann das klappen? Im Arbeitsalltag merkt man, dass es diverse Herausforderungen zu meistern gibt.
Zu diesen Herausforderungen wollen wir in unserer Session nicht nur einen Erfahrungsbericht aus 2 Jahren gelebter Agile UX vorstellen, sondern aktiv in den Dialog gehen und uns über Lösungen sowie Stolpersteine austauschen.

Session 11: UX und Conversion-Optimierung

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PERSONAlisierung - wie Personas dabei helfen, das richtige UX auszuliefern

André Morys, Web Arts AG

Personalisierung geschieht heute meist „datengetrieben“, die Schnittstellen zwischen UX und Data fehlen häufig. Dadurch werden viele Potenziale der Personalisierung übersehen. André Morys zeigt anhand einer Case-Study, wie Personas und Datamining zusammen gut passen und darüber hinaus die nötigen Hypothesen liefern, damit Personalisierung für einen Conversion Rater-Uplift sorgt.

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WASSER AUF DIE MÜHLE – Wenn Skalierungsmöglichkeiten erschöpft sind

Dominik Heck, add2 GmbH

Ihr E-Business ist eine Wassermühle: Von oben fließt Wasser hinein, das Rad dreht sich. Sprich: Nutzer kommen auf Ihre Website, kaufen und generieren für Sie Deckungsbeiträge. Nun existieren im Wesentlichen zwei Szenarien, warum Online-Shops nicht funktionieren: Entweder das Mühlrad klemmt, oder es fließt nicht genug Wasser. Beides sind lösbare Probleme – und beides spannende UX-Themen!

Wir liefern eine Betrachtung der herkömmlichen Pull-Kanäle (SEA, Affiliate, Retargeting, Preisvergleicher usw.) und deren Skalierungs-Möglichkeiten – unter Berücksichtigung des jeweiligen Grenznutzens. Vor Allem aber: Was macht man, wenn diese Kanäle „ausgereizt“ sind – Sie aber weiter skalieren müssen? Im Vortrag wird ein spannender Case vorgestellt, der aufzeigt, wie man die Wassermühle noch ertragreicher macht.

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Nutzerzentrierte Optimierung einer Energieanbieter-Vertragsstrecke

Klaus Cloppenburg, interactive tools GmbH

Ein städtischer Energieversorger beauftragt die Digitalagentur interactive tools mit der Optimierung ihrer Vertragsstrecke und des After-Sales-Serviceportals. Klaus Cloppenburg, Geschäftsführer von interactive tools, berichtet über das nutzerzentrierte Vorgehen seines Agenturteams. Konzepter, Designer, Contentmanager, UX Researcher schlossen sich mit Nutzern und den Auftraggebern selbst im agentureigenen UX Lab ein, um das Serviceportal iterativ auf Basis eines interaktiven Prototyps zu gestalten und zu entwickeln.

Session 12: User Experience bei kleinen Budgets & wenig Zeit

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Usability für den Mittelstand – Usability als Erfolgsfaktor in der Online-Kommunikation

Arne Ismer, sunzinet AG

Das Thema Usability ist in der Website-Konzeption von zentraler Bedeutung. Im hektischen Projektalltag von Internetagenturen gerät es jedoch oftmals in den Hintergrund. Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen fehlt das Know-how, die Zeit oder das Budget, Usability normgerecht in ihre Software-Entwicklungsprozesse zu integrieren. Usability ist jedoch keine Rocket Science. Der Vortrag zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie mit schlanken Usability-Methoden und geringem Zeitaufwand benutzerfreundliche und erfolgreiche Website realisiert werden können.

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Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler

Andreas Storch, Selbstständiger Berater

Ein attraktiver „Köder“ ist eine Webseite dann, wenn Sie bestmöglich auf die Erwartungen und Wünsche der Nutzer eingeht. Doch wie lassen sich diese Erwartungen schnell und kostengünstig analysieren und erfüllen? In seinem Vortrag beleuchtet Andreas Storch die Gewohnheiten von Internet-Nutzern, wie sie von großen Marken wie amazon oder Zalando geprägt werden. Diese großen Player im Internet investieren große Summen in Forschung und Design – Ihre Ergebnisse lassen sich oft für das eigene Vorhaben nutzen, erleichtern Ihren Kunden die Orientierung und helfen Ihrem Unternehmen, ohne dass Sie das Rad neu erfinden müssten.

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Jetzt testen wir selbst – Usability-Testing für KMU

Tim Kaufmann, Taquiri GmbH & Co. KG

Usability-Tests benötigen erfahrene Experten, ein teures Labor und sind deshalb nur etwas für große Unternehmen - richtig? Wir wollten es genau wissen und haben einen Online-Shop selbst getestet. Im eigenen Büro, mit vorhandener Technik, aber natürlich nicht ohne bei den Profis zu spicken. Was gut war, was sich verbessern lässt und ob sich diese Form des „Usability Testing light“ bewährt hat, zeigt der Praxisbericht im Rahmen dieses Vortrags.

Session 13: Die A/B-Gameshow

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Hätten Sie es gedacht!

Dennis Herzberger, konversionsKRAFT - Web Arts AG
Frank Puscher, Verlag spielfigur

A/B-Testergebnisse aus der Hölle. Wer meint, er kann Testergebnisse vorhersagen, ist in dieser Session genau richtig. Dennis Herzberger von WebArts und Journalist Frank Puscher präsentieren spannende A/B-Tests aus der täglichen Praxis mitsamt verblüffenden Ergebnissen. Sie lernen nicht nur, was andere getestet haben und was sie vielleicht abschauen könnten. Wir diskutieren auch über die richtigen Methoden, Taktiken und Recherchequellen. Kurzweilig, knackig und mit Spaßfaktor.

Vorträge des ux-congress 2017

Vorträge des ux-congress 2015

Vorträge des ux-congress 2014

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